Nikkko, Rinno-ji-Tempel, Tosho-gu-Schrein, Shinkyo-Brücke

Nikko liegt 150 km nördlich von Tokio, in einem herrlichen Tal mit Wanderwegen und von Vulkanbergen umgeben.
Der Bus braucht etwa 2½ Std. (hier wird konsequent 80 gefahren)

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Unterwegs hört es auf zu regnen und wir haben den ganzen Tag angenehmes Wetter. (ins Schwitzen kommen wir trotzdem)

Die  ersten Tempel wurden bereits vor 1200 Jahren gegründet. Nikko wurde Zentrum für Buddhisten und Shintoisten.
Shogun Ieyasu und die Nachfolgenden Generationen zeigten hier ihren Reichtum.           (alles UNESCO-Weltkulturerbe)

Erster Weg zum Rinno-ji Tempel:  Sanbutsu-do-Halle (3-Buddha-Halle)

Hauptsehenswürdigkeit ist das Toshogu Mausoleum, ein  Shinto-Schrein mit vielen buddhistischen Elementen… z.B. die 5 stöckige Pagode für die Elemente Erde, Wasser, Feuer, Wind, Himmel.

15000 der besten Handwerker sollen die Anlage 1634 in zwei Jahren errichtet haben.
Leider ist ein Teil der Anlage eingerüstet.

Das Sonnenlichttor „Yomei-mon“ ist prächtig geschnitzt, bemalt und vergoldet.


Links und rechts die grimmigen Wächterfiguren, hier erfreulicherweise ohne Karnickeldraht davor.

Man müsste mal Staub wischen.

Die berühmten drei Affen, „nichts sehen, hören, sagen“ treiben sich hier auch herum. Sie sind als Schnitzereien am „ Pferdestall“ angebracht.

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Pferdestall


Vorm Betreten wieder der obligate Schuhwechsel.
Schnürschuhe sind in Japan die falsche Ausrüstung.

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Ein weiterer Nachteil: Die gesamte Tempelanlage ist in ein sich verengendes, ansteigendes Tal gebaut. 207 Stufen sind zu überwinden.           ….und das ist nur der Anfang

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Zum Shinto-Schrein zu Shogun Ieyasus Schatzturm geht es wieder über Stufen bergan. Hohe und steile Stufen, wir fragen uns wie manche ältere Japaner den Tempel bezwingen.

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Ilona & ich  kommen bis oben hin und gehörig ins Schnaufen.

Im Schatzturm befindet sich Ieyasus Asche.

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Weil wir gut in der Zeit sind fahren wir noch ein weiteres Ziel an: „Kirifuri“ Wasserfälle, nicht spektakulär… aber wieder geht es über Stufen und unebene Steine.

Zwischen den aufknospenden Bäumen leuchten einige Kirschblüten hervor.
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Zum Abschluß Halt an der Shinkyo Brücke. das orginal von 1636 wurde von einer Flut weggerissen und 1907 erneuert.

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Kurz nach 18:00Uhr sind wir in Tokio zurück und essen heute ohne Begleitung in einem Lokal im „Oval Garden“ des Hotelkomplexes.

Japanisches Beef.

Die Speisebilder sind auf dem iPhone, dass ich hier schlecht synchronisieren kann. Nach der Reise  erstelle ich einen Beitrag mit Japanischem Essen.

Jetzt ist es ungewohnt mit Messer und Gabel zu essen.

Inzwischen sind wir  sehr fit: Essen mit Stäbchen klappt ebenso schnell wie mit der gewohnten Messer- Gabel-Methode.

Morgen besichtigen wir Haneda…  von oben.

Tokio, Rathaus, Meiji-Schrein, Asakusa, Ginza

Tokio Rathaus, Meji Schrein, Asakusa,

Wieder starten wir um 8:00  Richtung Tokio

Onsen habe ich bereits beschrieben, jetzt folgen Bad & Toilette:

Vor Hockklo und High-Tech hatte Ilona zunächst arge Bedenken…,
…diverse Laute  ertönten aus dem Bad bei erster Benutzung:
„Oh, warm… —  Huch…!! — …hmmm… angenehm“. 
Das Ganze unterlegt mit Rauschen oder WC-Spülungsgeräusch oder Musik.

Tö steuerung

Die Brille ist beheizt, an der Wand oder neben der Toilette eine Batterie von Knöpfen:

Spülfunktion für Bidet und Po, Regler für die Wasser -temperatur und -stärke und der Geräuschknopf, um die eigenen Körpergeräusche zu überdecken.
Nach der ersten Überraschung eine angenehme Erfahrung.

Papier ist natürlich auch vorhanden, aber hauchdünn und bei Wasserberührung in Sekunden selbstauflösend.
Tö steuerung

Im Hotel am Fuji war das Bad klassisch japanisch eingerichtet.
Vor der Wanne an der Wand eine Handdusche, Hocker, Topf oder Kübel zum übergiessen. (wie im Onsen)
Bad

Man duscht zuerst und steigt dann “seifenfrei“ in die mit heißem Wasser gefüllte Wanne und entspannt sich.
(siehe auch YouTube: „Japan-Maus“ )

Danach die Jukata übergezogen, die als Hausmantel oder Schlafanzug genutzt wird.
yukata

Genug geschwätzt, wir erreichenTokio!

Ein Riesenparkplatz;  Müll wird entsorgt, Gedränge in Toilette und Supermarkt.
Es ist recht eng im Großraum Tokio, bei 20 Millionen Einwohnern.
Erster Halt am Rathaus und mit Aufzug in die 45.Etage zur Panorama-Platform. Leider ist es etwas dunstig, sonst Ausblick bis zur Tokio-Bucht.

Schwere Ketten zur Sicherung der Verbindung zwischen Pfeilern und Querauflage. (angeblich erdbebensicher bis Stärke 9)

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Nächstes Ziel der

 Meiji-Schrein

…wurde nach dem Krieg durch Privatspenden wiederaufgebaut.
Zu Neujahr meist besuchter Ort, um Horoskope zu kaufen und zu beten.
Konservative & Militaristen pilgern dorthin und lösen damit Verärgerung bei Koreanern & Chinesen aus.

Vor dem Ein riesiges Gelände wir haben leider nicht genug Zeit, um den Garten mit Seerosenteich und Karpfen zu sehen.

Vor dem Betreten des Schreins reinigt man die linke und rechte Hand und spült den Mund aus…


…verrichtet dann sein Gebet und kann Sorgen oder Wünsche auf Täfelchen notieren.

Halbstündige Fahrt bis

Asakusa Kannon Schrein  //  Senso-ji-Tempel

Senso-ji-Tempel ist der offizielle Name, Tokios heiligster Tempel.

Als Kriegsfolge sind die fünfstöckige Pagode und das Hauptgebäude, teils aus Beton nachgebaut.

Donnertor mit Wächterfiguren, die größte Laterne hängt im Hozo-mon-Tor, Räucherkerzen verglühen im Brenner, die Gläubigen wedeln sich den Rauch zu, er soll gesundheitsfördernd sein.   🙀  😷

Vor dem Tempel eine lange Gasse „Nakamise Dori“, mit traditionellen Artikeln wie Fächer, Schärpen, Kämme, Puppen…  …steht im Reiseführer, …inzwischen scheinen die Kitsch- & Imbissstände die Oberhand gewonnen zu haben.

wir probieren einen frisch  gebackenen anschließend in Sojasoße getauchten Reiscräcker.
Papa brät, Mama taucht in süsse Sojasauce ein und regelt den Verkauf.

Unser letzter Halt an der

Ginza

Die Einkaufsstrasse …ja , wie in allen Weltstädten: die teuersten Geschäfte, der größte Lärm, die aufwändigsten Leuchtreklamen, der dichteste Verkehr und die höchsten qm-Preise.

Zum Abendessen gibt es heute Yakitori, gegrillte Hühnchenspieße, wieder mit etlichen Beilagen. Beim Getränk bleiben wir bei Bier und Wasser. Der Gestern probierte Sake war grauslich.
Die Nischen  und Separées im Restaurant sind brechend voll, ohne Reservierung kaum eine Chance. Aber die Stimmung ist in allen Räumen sehr ausgelassen.

Leichter Regen auf dem Rückweg.

Im Vorbeigehen gesehen. Eine Grün-Tee-Mühle.
Grüntee Mühle
Die frischen Blätter werden zwischen zwei Mahlsteinen zerrieben, der Brei später getrocknet.
Fertig ist der Matsch… sorry…  Matcha !!
aber…  siehe Schild…

„…do not touch, because ist dangerous“

Zum Abschluss noch 4 GoPros: Rathaus,  Asakusa Schrein, Deckengemälde „Engel mit Lotosblüten“  in der Haupthalle.

…und noch eine Lotosblume mit zwei Blümchen davor.

 

 

Zenko-ji-Tempel, Matsumoto, Fuji-San

Nagano ist seit den olympischen Winterspielen ´98 zwar pleite, lockt aber unzählige Pilger zum Zenko-ji Tempel an.
Der Tempel steht Mönchen und Nonnen offen, oberster Priester ist immer eine Frau. (auch die Frauen kahlgeschoren)
Im Tempel befindet sich Japans ältestes Buddha Bildnis. Es ist aber verborgen, alle 6 Jahre wird eine Kopie ausgestellt.  ( Verborgen ?!? Nachtigall, ick hör dir traps…)

Auf dem Vorplatz ein Stand mit gebündelten Räucherstäbchen. Ich spende 100¥, entzünde die Stäbe in der Gasflamme,und gebe sie in den großen Brenntopf. Schaden kann es nicht. Fotos im Tempel sind  nicht erwünscht, die GoPro-aufnahmen sind verwackelt.

Im Aussengelände und Garten sind etliche Wächterfiguren, Stelen, Laternen und Jitzo-Figuren aufgestellt.
Jitzo ist der Begleiter der Toten, begnadigt die in der Hölle schmorenden und holt sie auf seine Lotosblume zurück. Er rettet auch die, die kein ordentliches Begräbnis erhalten haben. Totgeborene, oder auch Abgetriebene. („Wasserkinder“)

Matsumoto

..ist die älteste der 12 erhaltenen Burgen Japans.
Steinsockel, Wassergraben und Schießscharten für Bogenschützen sollten Feinde abwehren.
Der Aufbau besteht aus Holz mit elend steilen Treppen im Innern.
In der 3 Etage gebe ich auf und kehre um.
In den Räumen sind einige Waffen ausgestellt.

Bis Abfahrt 14:00 ist noch Zeit für einen kleinen Imbiss.
Jap. Spezialität: Omelett mit Reis und würzigem Gemüse gefüllt.

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14:00 Weiter zum Hakone Nationalpark. An einer Raststätte ist ein ersten Blick auf den Fuji-San zu werfen. Die Spitze ist nur zu ahnen, der Rest in Wolken verschwunden.

Beim Halt am Kawaguchiko See ist er ganz  versteckt. Auf dem Weg zum Hotel lichten sich die Wolken, aber keine Haltmöglichkeit. Unser Fahrer schwenkt auf eine Tankstelle und „muss plötzlich tanken“. Beim Bus dauert das schon einige Zeit, wir können ein Gipfelfoto schiessen.
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Später im Hotel nochmals Glück  die Wolken reissen auf, der Fuji wird von der Abendsonne beschienen.

Es gibt bessere Fotos vom Berg, aber immerhin, wir haben ihn gesehen.
Morgen ist leider Regen angesagt.

 

 

 

 

 

 

Jigokudani, Schneeaffe Nagano,

In Jigokudani Halt am Höllental. Eigentlich sind wir bereits genug gelaufen, aber vor uns liegen 1,6Km bergauf, glitschiger Waldweg. Dann eine steile Treppe mit unmöglicher Schrittlänge. Für einen Schritt zu lang, für zwei zu kurz.

Dann sind wir am Badepool der Schneeaffen. Bereits vorher sind schon einige „Macaca fuscata“ im Flusstal zu sehen.
Mistviecher!
Am Pool angekommen sitzt natürlich kein Aas im Wasser, sie sind bereits auf dem Rückweg in die Berge.
Die Tiere leben hier wild, werden aber zu „wissenschaftlichen“ Zwecken gefüttert. ?!?
…Eher wohl um sie am Ort für die Touris zu halten.

Erst seit den 60er Jahren haben die Affen den Menschen das Baden in den umliegenden Thermalpools abgesehen und gehen seitdem ebenfalls warm baden.

…noch ein Schneeaf… nein Irrtum…. aber Schnee, es schneit auf dem Rückweg..
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Wieder zurück über den schlüpfrigen Pfad. Heute reichte es wirklich mit der Lauferei.

Noch eine3/4 Std dann sind wir  am Hotel in Nagano. Zentral gelegen und bis zum Sushi-lokal nur 3 Min.

Ich muss noch Geld ziehen. Die anderen gehen schon voraus. Tamiko schickt uns versehentlich in die falsche Strasse, in der Parallelstr. ist ein „7eleven“-Markt.  Diese Supermarktkette  gibt es fast an jeder Ecke. In jedem „7eleven“ gibt es ATMs  an denen man seinen Bargeldvorrat auffrischen kann.

Mit Visa kein Problem, aber als wir kommen stehen gerade zwei schwer bewaffnete und behelmte Personen vor uns uns und wechseln die Geld-Kassetten. Sie verbeugen sich 3 mal und bitten um Geduld und Abstand.
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Bis alles getauscht und Sicherheits-Codes eingegeben sind vergeht einige Zeit.

Die Vorausgegangenen hatten schon mit unserem Verlust gerechnet.
Im Schaufenster wieder die Plastikimmitation, in unserem Separee der leckere Sushiteller.

Da können sich unsere Sushi-köche einige Scheiben abschneiden.
Übrigens, der seltsame, geteilte Vorhang vor dem Lokal bedeutet, dass geöffnet ist.
Unterschied Chinesen / Japaner: Die Chinesen legen zur Suppe einen Löffel bei, der Japaner trinkt die Suppe.
Ilona verhält sich also vollkommen korrekt!

Narapark

Kyoto hat über 2000 Tempel und Schreine, wir aber wenig Zeit. Heute fahren wir erst nach Nach, erste japanische Hauptstadt, circa 1,5 Stunden Fahrt vorbei an Reisfeldern, Gemüsegarten und Bambushainen, und riesigen Golfübungsanlagen. Bambus wächst hier wie Unkraut.

 

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Shinkansen rauscht vorbei
Shinkansen rauscht vorbei.

Nara Park, Todai-ji-Tempel

Im Narapark liegt der Todaji Tempel, mit 48m das Welt höchste Holzgebäude. Im Park Laufen frei lebende wilde Hirsche umher,  die die Menschen um Kekse anbetteln. Zufällig gibt es viele Keks-Verkäufer in der Nähe. Die heiligen Hirsche werden als Götterboten verehrt.

Nächstes Ziel:

Kasuga Taisha,

Ein Schrein mit über 3000 gestifteten Steinlaternen.

Beinahe wäre es mir gelungen, einen Shintopriester zu fotografieren leider kam eine Handtasche dazwischen. Also nur die Rückseite.

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Nur ein Wunsch Tempel

Auf dem Gelände der „Nur ein Wunsch“ Tempel, gegen eine Spende von 500 ¥ geht ein Wunsch in Erfüllung. Aber nur einer, sonst keine Wunscherfüllung

Lustige Kleidung
seltsame Accessoires

Takayama

Danach Busfahrt, es geht in die Berge Richtung Takayama. Rast um 13:00 Uhr und PP

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Erst ein Matcha-Eis (kräftiger im Geschmack als Gestern.), danach ein Cappuccino bei Starbucks. Verständigung mit Hand- und Fingerzeig. Essen mögen wir nach dem reichhaltigen Frühstück noch nicht.

 

Bei einer weitern Pause ziehe ich aus den überall herumstehenden Automaten ein „frisches“ Getränk. Grüner Tee, Überraschung: “knallheiss“.

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Wir durchqueren die Jap. Alpen, durchlöchert wie ein Schweitzer Käse. Lange Tunnel ( vor Takayama der 2-längste Japans mit 11,2 km) und unzählige Brücken. Vor Takayama noch Schneereste auf den Bergen. Eine langwierige Anreise.

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Takayama liegt abgelegen deshalb haben sich noch viele Gebäude aus der Edo-Zeit erhalten. Verwaltungshaus, Altstadt mit Läden und Sake- und Reiswein- brauereien.

Reiswein wird aus besonderer Reissorte gewonnen. Der Reis wird mit Schimmelpilzen versetzt, anschließend vergoren. Die Produktion dauert etwa 20 Tage.

Es ist fast 17 Uhr als wir das Museum verlassen und durch die Altstadt bummeln. Leider schließen schon etliche Läden. Die Zeit reicht gerade noch für eine mit Gemüse gefüllte Dampfnudel.

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Strassenreinigung funtioniert pracktisch mit Bach vor der Tür.

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Ein Brautpaar beim Fotoshooting in der Altstadt.

Hotel bei Gifu

Bei Dunkelheit kommen wir im Hotel an. Menü ist glücklicherweise vorbestellt, sehr reichhaltig und gut. Wir sind von der Fahrt ziemlich geschafft.

Thermalquellen versorgen die hauseigenen Onsen. 24 Std geöffnet, getrennt nach Männ- und Weiblein.

Um 2:00 nachts wache ich auf und denke es ist die richtige Zeit für ein heisses Bad:
Für jeden Gast liegt im Zimmer ein Beutel mit Zahnpasta & -bürste und kleinem Reinigungstuch bereit. Man geht in Yukata (Hausmantel) in den Onsen.

Im Vorraum, Schuhe aus, Yuata in Korb, dann  mit Tuch in den Baderaum. Neben mir ist noch ein weiterer Herr im Bad und seift sich gerade ab. Er hat etwa meine Figur, fragt „Which Country“ ich antworte „Doitsu“, „Ah, soo“.  Nicken… verbeugen… wir verstehen uns prächtig. Er verschwindet ins Wasser, ich folge später.

Reinigungsplatz
An der Wand: Dusche, kleiner Hocker, Schöpfkorb, Seife, Shampoo. Erst kräftig reinigen, abseifen und mit Wasser übergießen. Gereinigt geht es ins  40° grad heisse Wasser. Man bleibt ca. 10min.

Fotografieren ist verständlicherweise nicht erwünscht, ich warte ab bis ich allein bin und erspare den Lesern die Bilder nicht. Allerdings von mir nur Teilansicht. 😱

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Im Zimmer zurück bin ich gut durchwärmt und falle sofort in Tiefschlaf.

11.April Fahrt nach Nagano.

Wecker läutet 6:00, um 7:00 ein trauriges westliches Frühstück, fast kaltes Rührei, kaltes Würstchen, Frühstücksspeck nicht gebraten, dünner Kaffee und die Misosuppe schmeckt sehr nach „Tüte“. Leid.er gibt es kein Buffet

Morgens hat es geschneit.
Noch ein paar Aufnahmen vom Haus, ein Koiteich davor, der ganzjährig mit warmem Wasser gespeist wird. Beneidenswert.

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Hotel Takayama

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8:00 Abfahrt erst nach Shikarawa-go ca. 2 Std Fahrt. Ein kleines Dorf, Reetgedeckte „Gassho-Zukuri-Häuser“ mit steilen Dächern, um dem Schnee keinen Halt zu geben. Ein kalter Wind pfeift ständig durch den Ort. Die Häuser sind gleich ausgerichtet, um dem Wind wenig Angriffsfläche zu bieten


Ein steiler langer Anstieg zu einem Aussichtspunkt oberhalb. Es ist kühl, die Kirschenblüte in voller Pracht. Die Waden schmerzen.

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Bis zur nächsten Pause 1,5 Std Fahrt, …4 Std bis Nagano.

Wir sind aus den Bergen heraus und an Japans Ostseite links von uns die Japanische See… dahinterKorea.
Jap.Meer

bei Joetsu gehts wieder bergauf nach Nagano.

 

Dr. K. Nunnenkamp